Am 21. Januar findet im Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZIKG) ein Kolloquium zum Thema “Slowenische Impressionisten in München und Dachau – und welche Rolle spielte Kandinsky dabei?” statt.
Der Impressionismus hat viele Wege beschritten – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler neue Inspiration in dem lebendigen Kunstzentrum München und in der Künstlerkolonie in Dachau. Dort, wo Licht und Landschaft eine zentrale Rolle spielten, entdeckten sie einen Malstil, der den Realismus hinter sich ließ und eindrucksvolle, farbenreiche Darstellungen schuf.
Nach kurzen einführenden Vorträgen folgt eine Diskussion über die Rolle Kandinskys und des Münchner Realismus im Zusammenhang mit slowenischen Künstlern. Das Kolloquium ist eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Wege des Impressionismus – die slowenische Moderne und Dachau“, die bis zum 12. April 2026 in der Gemäldegalerie Dachau zu sehen ist.
Sprecher*innen:
- Dr. Barbara Jaki, Direktorin der Nationalgalerie Ljubljana
- Dr. Laura Cohen, Direktorin der Gemäldegalerie Dachau
- Dr. Dominik Brabant, stellvertretender Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte
Jeder der Vortragenden wird eine kurze einführende Präsentation halten, anschließend findet eine Diskussion moderiert von Saša Šavel Burkart (Leiterin von SKICA Berlin) statt. Die Veranstaltung endet mit einem Empfang.
Das Kolloquium findet hybrid statt: Die Teilnahme ist entweder vor Ort oder über Zoom möglich. Das Aufzeichnen der Veranstaltung oder von Teilen davon sowie das Anfertigen von Bildschirmaufnahmen ist nicht gestattet. Mit der Teilnahme erklären sich die Teilnehmenden mit diesen Nutzungsbedingungen einverstanden.
Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit zwischen Dr. Pfisterer und dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZIKG), der Gemäldegalerie Dachau, der Nationalgalerie Sloweniens sowie dem Slowenischen Kulturzentrum Berlin– SKICA Berlin.





