Am 21. Januar findet im Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZIKG) ein Kolloquium zum Thema “Slowenische Impressionisten in München und Dachau – und welche Rolle spielte Kandinsky dabei?” statt.
Der Impressionismus hat viele Wege beschritten – einige führten über München und Dachau bis nach Slowenien. Um 1900 fanden junge slowenische Künstlerinnen und Künstler neue Inspiration in dem lebendigen Kunstzentrum München und in der Künstlerkolonie in Dachau. Dort, wo Licht und Landschaft eine zentrale Rolle spielten, entdeckten sie einen Malstil, der den Realismus hinter sich ließ und eindrucksvolle, farbenreiche Darstellungen schuf.
Das Kolloquium ist eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung „Wege des Impressionismus – die slowenische Moderne und Dachau“, die bis zum 12. April 2026 in der Gemäldegalerie Dachau zu sehen ist.
Sprecher*innen:
- Dr. Laura Cohen, Direktorin der Gemäldegalerie Dachau
- Dr. Dominik Brabant, stellvertretender Direktor des Zentralinstituts für Kunstgeschichte
- Dr. Andrej Smrekar, Kunsthistoriker
Programm
- Prof. Dr. Ulrich Pfisterer, Zentralinstitut für Kunstgeschichte: Begrüßung und Eröffnungsrede
- Dr. Laura Cohen, Gemäldegalerie Dachau: „Beyond Impressionism – Slovenian Modernism and Dachau“: Brief insights into the exhibition
- Dr. Andrej Smrekar, Kunsthistoriker
- Dr. Dominik Brabant, Zentralinstitut für Kunstgeschichte: Munich – Paris: Lovis Corinth, ‚German Impressionism’, and artists from Slovenia
Den Präsentationen folgt eine Diskussion über die Rolle von Kandinsky und dem Münchner Realismus in Verbindung mit slowenischen Künstlern, moderiert von Saša Šavel Burkart, der Leiterin von SKICA Berlin. Die Veranstaltung schließt mit einem Empfang ab.
Das Kolloquium findet hybrid statt: Die Teilnahme ist entweder vor Ort oder über Zoom möglich. Das Aufzeichnen der Veranstaltung oder von Teilen davon sowie das Anfertigen von Bildschirmaufnahmen ist nicht gestattet. Mit der Teilnahme erklären sich die Teilnehmenden mit diesen Nutzungsbedingungen einverstanden.
Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit zwischen Prof. Dr. Pfisterer und dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte (ZIKG), der Gemäldegalerie Dachau, der Nationalgalerie Sloweniens sowie dem Slowenischen Kulturzentrum Berlin– SKICA Berlin.





















